Leistungen

Verschaffen Sie sich einen Eindruck über unser Leistungsspektrum und
trauen Sie sich, uns auf Ihre Bedürfnisse anzusprechen.

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Laboruntersuchungen spielen in der Urologie eine wichtige Rolle, um Erkrankungen zu erkennen und gezielt behandeln zu können. Zu den häufigsten Untersuchungen gehören Urinanalysen, mit denen sich Entzündungen, Blutbeimengungen oder Stoffwechselveränderungen feststellen lassen. Auch Blutuntersuchungen, zum Beispiel zur Beurteilung von Nierenfunktion, Hormonspiegel oder Tumormarkern (wie dem PSA-Wert), werden regelmäßig eingesetzt. 

Bei speziellen Fragestellungen ergänzen wir diese Basisuntersuchungen durch weiterführende Laboranalysen in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachlaboren. So stellen wir sicher, dass alle Ergebnisse nach höchsten medizinischen Standards erhoben und fachkundig bewertet werden. 

Viele urologische Erkrankungen lassen sich mithilfe der Sonographie – also ohne jede Strahlenbelastung – zuverlässig diagnostizieren. In unserer Praxis führen wir Ultraschalluntersuchungen der Nieren, des hinteren Bauchraums (Retroperitoneums), der Harnblase, der Prostata sowie von Hoden und Nebenhoden durch.

Zu unserem Leistungsspektrum gehören zudem spezielle Ultraschallverfahren wie der transrektale Ultraschall der Prostata (über den Enddarm) zur präzisen Beurteilung von Struktur und Größe der Prostata sowie die farbkodierte Duplexsonographie zur Darstellung der Durchblutung von Penis und Hoden.

Endoskopische Untersuchungen gehören zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren in der Urologie. Mit Hilfe feinster, hochauflösender optischer Instrumente können in unserer Praxis  Harnröhre und Harnblase von innen betrachtet werden. So lassen sich Veränderungen wie Entzündungen, Engstellen, Steine oder Tumoren frühzeitig erkennen und eine gezielte Behandelung planen.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel in lokaler Betäubung und ist dank moderner, besonders dünner und flexibler Geräte nur mit minimalem Unbehagen verbunden. Bei uns kommen Instrumente zum Einsatz, die eine schonende und weitgehend schmerzfreie Durchführung ermöglichen – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

In unserer Praxis kümmern wir uns mit besonderer Aufmerksamkeit um Patientinnen und Patienten mit urologischen Krebserkrankungen. Herr Dr. med. Frohme und Herr Dr. med. Sevinc sind von der Kassenärztlichen Vereinigung als onkologisch verantwortliche Ärzte zugelassen und verfügen über langjährige, universitäre Erfahrung in der Behandlung, Therapie und Nachsorge von Tumoren der Harn- und Geschlechtsorgane – wie etwa von Prostata, Blase, Niere, Hoden, Harnleiter, Nierenbecken oder Penis.

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die medikamentöse sowie ambulante Chemo- und Immuntherapie urologischer Tumore. Dadurch können viele Therapien wohnortnah und ohne längere Klinikaufenthalte erfolgen. Ebenso legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Klinikabteilungen des Universitätsklinikums Marburg. So stellen wir sicher, dass alle Behandlungsschritte optimal aufeinander abgestimmt sind und Sie jederzeit umfassend betreut werden.

Die Andrologie befasst sich mit der Männergesundheit – insbesondere mit Themen wie Fruchtbarkeit, Hormonhaushalt, Potenz und Alterungsprozessen. Ziel ist es, Ursachen für körperliche oder hormonelle Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

In unserer Praxis bieten wir eine umfassende andrologische Betreuung an. Dazu gehören die Abklärung und Behandlung von Erektionsstörungen, Störungen der Zeugungsfähigkeit (Fertilität), hormonellen Veränderungen wie einem Testosteronmangel („männliche Wechseljahre“) sowie Erkrankungen von Hoden und Nebenhoden. Unser Ziel ist es dabei Lebensqualität, Vitalität und Partnerschaft langfristig zu verbessern.

Unter dem Begriff „Urologie der Frau“ werden vor allem zwei häufige Beschwerdebilder zusammengefasst, mit denen sich viele Patientinnen an ihre Urologin oder ihren Urologen wenden: Harnwegsinfekte und Harninkontinenz.

Blasenentzündungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Frauen sind aufgrund der kürzeren Harnröhre und der Nähe des Harnröhrenausgangs zur Scheide und zum After besonders anfällig. Schon einfache Maßnahmen können aber helfen, das Risiko wiederkehrender Infekte deutlich zu verringern.

Unter Harninkontinenz versteht man den ungewollten Verlust von Urin. Da die Ursachen für eine Blasenschwäche sehr unterschiedlich sein können – von muskulären bis hin zu neurologischen Gründen – ist vor jeder Behandlung eine sorgfältige Erörterung der medizinisch relevanten Informationen und Untersuchung erforderlich.

sonographisch-gesteuerte, transrektale Prostatabiopsie; einschl. kognitiver Fusionsbiopsie

Die transrektale, ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie entnimmt über den Enddarm mit einer feinen Nadel mehrere kleine Gewebezylinder aus der Prostata, um Prostatakrebs nachzuweisen oder auszuschließen.

Ziel der Untersuchung

Abklärung eines Prostatakrebsverdachts, z.B. bei erhöhtem PSA-Wert, auffälliger Tastuntersuchung oder MRT-Befund. Gewinn von kleinen Gewebeproben, die der Pathologe unter dem Mikroskop beurteilt und so zwischen gutartigen Veränderungen und bösartigem Tumor unterscheidet

Vorbereitung

Vorab erfolgt eine Aufklärung über Ablauf, Nutzen und Risiken sowie die Prüfung von Blutverdünnern (z.B. ASS, Marcumar, NOAK), die ggf. pausiert oder umgestellt werden müssen. Meist wird ein Antibiotikum verordnet, um das Infektionsrisiko durch den Zugang über den Enddarm zu senken; zusätzlich kann ein Einlauf zur Reinigung des Enddarms erfolgen.

Ablauf

Der Patient liegt meist in Seitenlage, es wird ein mit Gleitmittel und Schutzhülle versehener Ultraschallkopf vorsichtig in den Enddarm eingeführt, der in etwa so dick wie ein Finger ist. Unter Ultraschallkontrolle wird die Prostata dargestellt, und über eine feine Biopsienadel werden systematisch aus verschiedenen Regionen der Drüse mehrere Proben (typischerweise 10–12) entnommen; jeder Stich ist sehr kurz und wird eher als Druck oder leichtes Zwicken empfunden.

Kognitive Fusionsbiopsie

Vor der Biopsie wird eine multiparametrische MRT der Prostata angefertigt, in der verdächtige Areale markiert werden (z.B. nach PI-RADS-Score). Bei der Biopsie ruft mandie MRT-Bilder gedanklich ab, überträgt Lage und Ausdehnung der auffälligen Bereiche auf das aktuelle Ultraschallbild („kognitive Fusion“) und entnimmt zusätzlich zu den systematischen Proben gezielte Stanzzylinder aus diesen Arealen, wodurch die Trefferquote für klinisch bedeutsame Tumoren verbessert werden kann.

Mögliche Beschwerden, Risiken und Nachsorge

Vorübergehende Blutspuren im Urin, Stuhl oder Ejakulat sowie ein leichtes Druck- oder Schmerzgefühl im Dammbereich sind häufig und klingen meist nach einigen Tagen von selbst ab. Selten kann es zu stärkeren Blutungen, Harnverhalt oder Infektionen bis hin zur Prostataentzündung oder Blutvergiftung kommen; bei Fieber, Schüttelfrost, starken Schmerzen oder Problemen beim Wasserlassen ist eine sofortige Vorstellung wichtig.

Rekonstruktion des Vorhautbändchens (Frenuloplastik)

Eine Frenuloplastik ist ein kleiner, ambulanter Eingriff zur Korrektur eines zu kurzen Vorhautbändchens (Frenulum breve) am Penis, das Schmerzen oder Risse bei Erektion und Geschlechtsverkehr verursacht. Das Frenulum verbindet Vorhaut und Eichel.

Ablauf

Unter Lokalanästhesie (ca. 15–30 Minuten) schneidet der Urologe das Bändchen quer durch und vernäht es längs. Die Narbe ist minimal, resorbierbare Nähte lösen sich selbst auf. Nachsorge und Risiken Körperliche Schonung für 1–2 Wochen, kein Geschlechtsverkehr bis zur Abheilung (ca. 2–4 Wochen). Leichte Schwellung oder Blutung sind möglich, Infektionen aber selten.

Beschneidung (Zirkumzision)

Die Beschneidung ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem die Vorhaut des Penis entfernt wird, um Probleme wie eine Verengung (Phimose) oder chronische Entzündung(Balanitis, Posthitis) zu lösen. Der Eingriff ist bei Erwachsenen meist ambulant und unter lokaler Betäubung möglich, dauert etwa 30–40 Minuten.

Ablauf des Eingriffs

Nach der Betäubungsspritze an der Peniswurzel wird die Vorhaut zirkulär abgetrennt und die Wundränder mit selbstauflösenden Nähten wieder adaptiert, sodass die Eichel frei liegt.

Nachsorge und Risiken

In den ersten Tagen sind leichte Schmerzen und Schwellungen normal. Ein Verband wird für den ersten Tag angelegt und die Wunde anschließend mit Kamille-Bädern sauber gehalten und Dexpanthenol-Salbe gepflegt. Vollständige Heilung dauert 2–4 Wochen, mit Ruhe und konsequenter körperlicher Schonung. Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen oder Narbenprobleme treten selten auf (ca. 2–10%).

Botoxtherapie bei Blasenfunktionsstörung

Die Botox-Therapie bei Blasenfunktionsstörungen, wie einer überaktiven Blase oder Dranginkontinenz, verwendet Botulinumtoxin-Injektionen in die Blasenmuskulatur, um unkontrollierte Kontraktionen zu reduzieren und den Harndrang zu mildern. Sie eignet sich besonders, wenn Tabletten oder andere Maßnahmen nicht helfen, und verbessert oft spürbar die Lebensqualität.

Warum wird sie eingesetzt?

Bei einer überaktiven Blase zieht sich der Blasenmuskel (Detrusor) zu früh zusammen, was zu häufigem Harndrang, nächtlichem Aufstehen oder unfreiwilligem Urinverlust führt – oft auch durch neurologische Ursachen oder nach den Wechseljahren. Botox hemmt die Nervensignale, entspannt den Muskel, erhöht das Blasenspeichervolumen und verringert den Drang.

Ablauf der Behandlung

Der Eingriff kann in unserer Praxis ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen. Über eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) werden 100 – 200 Einheiten Botox an 10-20 Stellen in die Blasenwand gespritzt. Die gesamte Behandlung dauert 15 – 30 Minuten. Die maximale Wirkung setzt nach 1 – 2 Wochen ein und hält 6 – 9 Monate; danach kann sie wiederholt werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Blut im Urin (Hämaturie) oder Brennen in der Harnröhre sind kurzfristig häufig, aber harmlos und vergehen schnell. Schwere systemische Effekte wie Muskelschwäche sind extrem selten und treten nur bei Vorerkrankungen auf. Häufige Nebenwirkungen sind Harnwegsinfekte (bis 30%). Bei 5 – 20% kommt es zu einer zeitweiligen Restharnbildung, bei der die Blase nicht vollständig entleert werden kann. Dies erfordert in etwa einem viertel dieser Fälle einen vorübergehend Selbstkatheterismus oder einen Dauerkatheter, bis die Wirkung wieder nachlässt.

Laboruntersuchungen spielen in der Urologie eine wichtige Rolle, um Erkrankungen zu erkennen und gezielt behandeln zu können. Zu den häufigsten Untersuchungen gehören Urinanalysen, mit denen sich Entzündungen, Blutbeimengungen oder Stoffwechselveränderungen feststellen lassen. Auch Blutuntersuchungen, zum Beispiel zur Beurteilung von Nierenfunktion, Hormonspiegel oder Tumormarkern (wie dem PSA-Wert), werden regelmäßig eingesetzt. 

Bei speziellen Fragestellungen ergänzen wir diese Basisuntersuchungen durch weiterführende Laboranalysen in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachlaboren. So stellen wir sicher, dass alle Ergebnisse nach höchsten medizinischen Standards erhoben und fachkundig bewertet werden. 

Viele urologische Erkrankungen lassen sich mithilfe der Sonographie – also ohne jede Strahlenbelastung – zuverlässig diagnostizieren. In unserer Praxis führen wir Ultraschalluntersuchungen der Nieren, des hinteren Bauchraums (Retroperitoneums), der Harnblase, der Prostata sowie von Hoden und Nebenhoden durch.

Zu unserem Leistungsspektrum gehören zudem spezielle Ultraschallverfahren wie der transrektale Ultraschall der Prostata (über den Enddarm) zur präzisen Beurteilung von Struktur und Größe der Prostata sowie die farbkodierte Duplexsonographie zur Darstellung der Durchblutung von Penis und Hoden.

Endoskopische Untersuchungen gehören zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren in der Urologie. Mit Hilfe feinster, hochauflösender optischer Instrumente können in unserer Praxis  Harnröhre und Harnblase von innen betrachtet werden. So lassen sich Veränderungen wie Entzündungen, Engstellen, Steine oder Tumoren frühzeitig erkennen und eine gezielte Behandelung planen.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel in lokaler Betäubung und ist dank moderner, besonders dünner und flexibler Geräte nur mit minimalem Unbehagen verbunden. Bei uns kommen Instrumente zum Einsatz, die eine schonende und weitgehend schmerzfreie Durchführung ermöglichen – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

In unserer Praxis kümmern wir uns mit besonderer Aufmerksamkeit um Patientinnen und Patienten mit urologischen Krebserkrankungen. Herr Dr. med. Frohme und Herr Dr. med. Sevinc sind von der Kassenärztlichen Vereinigung als onkologisch verantwortliche Ärzte zugelassen und verfügen über langjährige, universitäre Erfahrung in der Behandlung, Therapie und Nachsorge von Tumoren der Harn- und Geschlechtsorgane – wie etwa von Prostata, Blase, Niere, Hoden, Harnleiter, Nierenbecken oder Penis.

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die medikamentöse sowie ambulante Chemo- und Immuntherapie urologischer Tumore. Dadurch können viele Therapien wohnortnah und ohne längere Klinikaufenthalte erfolgen. Ebenso legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Klinikabteilungen des Universitätsklinikums Marburg. So stellen wir sicher, dass alle Behandlungsschritte optimal aufeinander abgestimmt sind und Sie jederzeit umfassend betreut werden.

Die Andrologie befasst sich mit der Männergesundheit – insbesondere mit Themen wie Fruchtbarkeit, Hormonhaushalt, Potenz und Alterungsprozessen. Ziel ist es, Ursachen für körperliche oder hormonelle Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

In unserer Praxis bieten wir eine umfassende andrologische Betreuung an. Dazu gehören die Abklärung und Behandlung von Erektionsstörungen, Störungen der Zeugungsfähigkeit (Fertilität), hormonellen Veränderungen wie einem Testosteronmangel („männliche Wechseljahre“) sowie Erkrankungen von Hoden und Nebenhoden. Unser Ziel ist es dabei Lebensqualität, Vitalität und Partnerschaft langfristig zu verbessern.

Unter dem Begriff „Urologie der Frau“ werden vor allem zwei häufige Beschwerdebilder zusammengefasst, mit denen sich viele Patientinnen an ihre Urologin oder ihren Urologen wenden: Harnwegsinfekte und Harninkontinenz.

Blasenentzündungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Frauen sind aufgrund der kürzeren Harnröhre und der Nähe des Harnröhrenausgangs zur Scheide und zum After besonders anfällig. Schon einfache Maßnahmen können aber helfen, das Risiko wiederkehrender Infekte deutlich zu verringern.

Unter Harninkontinenz versteht man den ungewollten Verlust von Urin. Da die Ursachen für eine Blasenschwäche sehr unterschiedlich sein können – von muskulären bis hin zu neurologischen Gründen – ist vor jeder Behandlung eine sorgfältige Erörterung der medizinisch relevanten Informationen und Untersuchung erforderlich.

Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind zusätzliche medizinische Angebote, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden und deshalb von Ihnen selbst zu zahlen sind. Sie sind ein freiwilliges Angebot.

IGeL können die urologische Vorsorgeuntersuchung erweitern, z.B. durch Ultraschalluntersuchungen oder spezielle Früherkennungs-Tests, auch ohne konkreten Krankheitsverdacht.

Vor der Durchführung informieren wir sie gerne über Nutzen, Risiken und die entstehenden Kosten und halten dies schriftlich fest.

Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind zusätzliche medizinische Angebote, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden und deshalb von Ihnen selbst zu zahlen sind. Sie sind ein freiwilliges Angebot.

IGeL können die urologische Vorsorgeuntersuchung erweitern, z.B. durch Ultraschalluntersuchungen oder spezielle Früherkennungs-Tests, auch ohne konkreten Krankheitsverdacht.

Vor der Durchführung informieren wir sie gerne über Nutzen, Risiken und die entstehenden Kosten und halten dies schriftlich fest.

  • Für den jungen Mann (zwischen 15 und 40 Jahren): Sonographie der Hoden
  • Die PSA-Bestimmung
    • Der PSA-Test wird in Deutschland zur Früherkennung von Prostatakrebs ab einem Alter von 45 Jahren empfohlen.
    • Bei familiärem Risiko oder genetischen Faktoren (z. B. BRCA2-Mutation) kann er ab 40 Jahren sinnvoll sein.
  • Das Prostata-Basis-Paket: PSA-Bestimmung und Sonographie der Blase mit Restharnbestimmung sowie transrektale Sonographie der Prostata (TRUS)
  • Der komplette Check-up: PSA-Bestimmung und Uroflowmetrie mit Restharnbestimmung sowie Sonographie von Nieren, Blase und Prostata einschl. TRUS
  • Der alternde Mann: Bestimmung von Testosteron, SHBG und LH

  • Sonographie von Nieren und Blase plus UBC

  • Bestimmung von Testosteron, SHBG, LH und FSH; Sonographie der Hoden plus TRUS
  • Spermiogramm nach WHO-Kriterien

Sterilisationswunsch mittels Samenleiterdurchtrennung (Vasektomie)

Eine Vasektomie ist eine  ambulant in Lokalanästhesie durchzuführende Operation, bei der die Samenleiter beidseits durchtrennt und verschlossen werden. Somit gelangen keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit und der Mann bleibt dauerhaft unfruchtbar. Dieser Eingriff eignet sich insbesondere für Männer, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben und eine dauerhafte Verhütung ohne Hormone seitens der Partnerin wünschen. Durch den Eingriff bleiben Lust (Libido), Hormonhaushalt, Erektions- und Orgasmusfähigkeit unberührt.

Die Operation dauert in etwa 30-45 Minuten und wird über zwei kleine Schnitte am Hodensack vorgenommen. 

  • Für den jungen Mann (zwischen 15 und 40 Jahren): Sonographie der Hoden
  • Die PSA-Bestimmung
    • Der PSA-Test wird in Deutschland zur Früherkennung von Prostatakrebs ab einem Alter von 45 Jahren empfohlen.
    • Bei familiärem Risiko oder genetischen Faktoren (z. B. BRCA2-Mutation) kann er ab 40 Jahren sinnvoll sein.
  • Das Prostata-Basis-Paket: PSA-Bestimmung und Sonographie der Blase mit Restharnbestimmung sowie transrektale Sonographie der Prostata (TRUS)
  • Der komplette Check-up: PSA-Bestimmung und Uroflowmetrie mit Restharnbestimmung sowie Sonographie von Nieren, Blase und Prostata einschl. TRUS
  • Der alternde Mann: Bestimmung von Testosteron, SHBG und LH

  • Sonographie von Nieren und Blase plus UBC

  • Bestimmung von Testosteron, SHBG, LH und FSH; Sonographie der Hoden plus TRUS
  • Spermiogramm nach WHO-Kriterien

Sterilisationswunsch mittels Samenleiterdurchtrennung (Vasektomie)

Eine Vasektomie ist eine  ambulant in Lokalanästhesie durchzuführende Operation, bei der die Samenleiter beidseits durchtrennt und verschlossen werden. Somit gelangen keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit und der Mann bleibt dauerhaft unfruchtbar. Dieser Eingriff eignet sich insbesondere für Männer, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben und eine dauerhafte Verhütung ohne Hormone seitens der Partnerin wünschen. Durch den Eingriff bleiben Lust (Libido), Hormonhaushalt, Erektions- und Orgasmusfähigkeit unberührt.

Die Operation dauert in etwa 30-45 Minuten und wird über zwei kleine Schnitte am Hodensack vorgenommen. 

sonographisch-gesteuerte, transrektale Prostatabiopsie; einschl. kognitiver Fusionsbiopsie

Die transrektale, ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie entnimmt über den Enddarm mit einer feinen Nadel mehrere kleine Gewebezylinder aus der Prostata, um Prostatakrebs nachzuweisen oder auszuschließen.

Ziel der Untersuchung

Abklärung eines Prostatakrebsverdachts, z.B. bei erhöhtem PSA-Wert, auffälliger Tastuntersuchung oder MRT-Befund. Gewinn von kleinen Gewebeproben, die der Pathologe unter dem Mikroskop beurteilt und so zwischen gutartigen Veränderungen und bösartigem Tumor unterscheidet

Vorbereitung

Vorab erfolgt eine Aufklärung über Ablauf, Nutzen und Risiken sowie die Prüfung von Blutverdünnern (z.B. ASS, Marcumar, NOAK), die ggf. pausiert oder umgestellt werden müssen. Meist wird ein Antibiotikum verordnet, um das Infektionsrisiko durch den Zugang über den Enddarm zu senken; zusätzlich kann ein Einlauf zur Reinigung des Enddarms erfolgen.

Ablauf

Der Patient liegt meist in Seitenlage, es wird ein mit Gleitmittel und Schutzhülle versehener Ultraschallkopf vorsichtig in den Enddarm eingeführt, der in etwa so dick wie ein Finger ist. Unter Ultraschallkontrolle wird die Prostata dargestellt, und über eine feine Biopsienadel werden systematisch aus verschiedenen Regionen der Drüse mehrere Proben (typischerweise 10–12) entnommen; jeder Stich ist sehr kurz und wird eher als Druck oder leichtes Zwicken empfunden.

Kognitive Fusionsbiopsie

Vor der Biopsie wird eine multiparametrische MRT der Prostata angefertigt, in der verdächtige Areale markiert werden (z.B. nach PI-RADS-Score). Bei der Biopsie ruft mandie MRT-Bilder gedanklich ab, überträgt Lage und Ausdehnung der auffälligen Bereiche auf das aktuelle Ultraschallbild („kognitive Fusion“) und entnimmt zusätzlich zu den systematischen Proben gezielte Stanzzylinder aus diesen Arealen, wodurch die Trefferquote für klinisch bedeutsame Tumoren verbessert werden kann.

Mögliche Beschwerden, Risiken und Nachsorge

Vorübergehende Blutspuren im Urin, Stuhl oder Ejakulat sowie ein leichtes Druck- oder Schmerzgefühl im Dammbereich sind häufig und klingen meist nach einigen Tagen von selbst ab. Selten kann es zu stärkeren Blutungen, Harnverhalt oder Infektionen bis hin zur Prostataentzündung oder Blutvergiftung kommen; bei Fieber, Schüttelfrost, starken Schmerzen oder Problemen beim Wasserlassen ist eine sofortige Vorstellung wichtig.

Rekonstruktion des Vorhautbändchens (Frenuloplastik)

Eine Frenuloplastik ist ein kleiner, ambulanter Eingriff zur Korrektur eines zu kurzen Vorhautbändchens (Frenulum breve) am Penis, das Schmerzen oder Risse bei Erektion und Geschlechtsverkehr verursacht. Das Frenulum verbindet Vorhaut und Eichel.

Ablauf

Unter Lokalanästhesie (ca. 15–30 Minuten) schneidet der Urologe das Bändchen quer durch und vernäht es längs. Die Narbe ist minimal, resorbierbare Nähte lösen sich selbst auf. Nachsorge und Risiken Körperliche Schonung für 1–2 Wochen, kein Geschlechtsverkehr bis zur Abheilung (ca. 2–4 Wochen). Leichte Schwellung oder Blutung sind möglich, Infektionen aber selten.

Beschneidung (Zirkumzision)

Die Beschneidung ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem die Vorhaut des Penis entfernt wird, um Probleme wie eine Verengung (Phimose) oder chronische Entzündung(Balanitis, Posthitis) zu lösen. Der Eingriff ist bei Erwachsenen meist ambulant und unter lokaler Betäubung möglich, dauert etwa 30–40 Minuten.

Ablauf des Eingriffs

Nach der Betäubungsspritze an der Peniswurzel wird die Vorhaut zirkulär abgetrennt und die Wundränder mit selbstauflösenden Nähten wieder adaptiert, sodass die Eichel frei liegt.

Nachsorge und Risiken

In den ersten Tagen sind leichte Schmerzen und Schwellungen normal. Ein Verband wird für den ersten Tag angelegt und die Wunde anschließend mit Kamille-Bädern sauber gehalten und Dexpanthenol-Salbe gepflegt. Vollständige Heilung dauert 2–4 Wochen, mit Ruhe und konsequenter körperlicher Schonung. Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen oder Narbenprobleme treten selten auf (ca. 2–10%).

Botoxtherapie bei Blasenfunktionsstörung

Die Botox-Therapie bei Blasenfunktionsstörungen, wie einer überaktiven Blase oder Dranginkontinenz, verwendet Botulinumtoxin-Injektionen in die Blasenmuskulatur, um unkontrollierte Kontraktionen zu reduzieren und den Harndrang zu mildern. Sie eignet sich besonders, wenn Tabletten oder andere Maßnahmen nicht helfen, und verbessert oft spürbar die Lebensqualität.

Warum wird sie eingesetzt?

Bei einer überaktiven Blase zieht sich der Blasenmuskel (Detrusor) zu früh zusammen, was zu häufigem Harndrang, nächtlichem Aufstehen oder unfreiwilligem Urinverlust führt – oft auch durch neurologische Ursachen oder nach den Wechseljahren. Botox hemmt die Nervensignale, entspannt den Muskel, erhöht das Blasenspeichervolumen und verringert den Drang.

Ablauf der Behandlung

Der Eingriff kann in unserer Praxis ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen. Über eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) werden 100 – 200 Einheiten Botox an 10-20 Stellen in die Blasenwand gespritzt. Die gesamte Behandlung dauert 15 – 30 Minuten. Die maximale Wirkung setzt nach 1 – 2 Wochen ein und hält 6 – 9 Monate; danach kann sie wiederholt werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Blut im Urin (Hämaturie) oder Brennen in der Harnröhre sind kurzfristig häufig, aber harmlos und vergehen schnell. Schwere systemische Effekte wie Muskelschwäche sind extrem selten und treten nur bei Vorerkrankungen auf. Häufige Nebenwirkungen sind Harnwegsinfekte (bis 30%). Bei 5 – 20% kommt es zu einer zeitweiligen Restharnbildung, bei der die Blase nicht vollständig entleert werden kann. Dies erfordert in etwa einem viertel dieser Fälle einen vorübergehend Selbstkatheterismus oder einen Dauerkatheter, bis die Wirkung wieder nachlässt.

sonographisch-gesteuerte, transrektale Prostatabiopsie; einschl. kognitiver Fusionsbiopsie

Die transrektale, ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie entnimmt über den Enddarm mit einer feinen Nadel mehrere kleine Gewebezylinder aus der Prostata, um Prostatakrebs nachzuweisen oder auszuschließen.

Ziel der Untersuchung

Abklärung eines Prostatakrebsverdachts, z.B. bei erhöhtem PSA-Wert, auffälliger Tastuntersuchung oder MRT-Befund. Gewinn von kleinen Gewebeproben, die der Pathologe unter dem Mikroskop beurteilt und so zwischen gutartigen Veränderungen und bösartigem Tumor unterscheidet

Vorbereitung

Vorab erfolgt eine Aufklärung über Ablauf, Nutzen und Risiken sowie die Prüfung von Blutverdünnern (z.B. ASS, Marcumar, NOAK), die ggf. pausiert oder umgestellt werden müssen. Meist wird ein Antibiotikum verordnet, um das Infektionsrisiko durch den Zugang über den Enddarm zu senken; zusätzlich kann ein Einlauf zur Reinigung des Enddarms erfolgen.

Ablauf

Der Patient liegt meist in Seitenlage, es wird ein mit Gleitmittel und Schutzhülle versehener Ultraschallkopf vorsichtig in den Enddarm eingeführt, der in etwa so dick wie ein Finger ist. Unter Ultraschallkontrolle wird die Prostata dargestellt, und über eine feine Biopsienadel werden systematisch aus verschiedenen Regionen der Drüse mehrere Proben (typischerweise 10–12) entnommen; jeder Stich ist sehr kurz und wird eher als Druck oder leichtes Zwicken empfunden.

Kognitive Fusionsbiopsie

Vor der Biopsie wird eine multiparametrische MRT der Prostata angefertigt, in der verdächtige Areale markiert werden (z.B. nach PI-RADS-Score). Bei der Biopsie ruft mandie MRT-Bilder gedanklich ab, überträgt Lage und Ausdehnung der auffälligen Bereiche auf das aktuelle Ultraschallbild („kognitive Fusion“) und entnimmt zusätzlich zu den systematischen Proben gezielte Stanzzylinder aus diesen Arealen, wodurch die Trefferquote für klinisch bedeutsame Tumoren verbessert werden kann.

Mögliche Beschwerden, Risiken und Nachsorge

Vorübergehende Blutspuren im Urin, Stuhl oder Ejakulat sowie ein leichtes Druck- oder Schmerzgefühl im Dammbereich sind häufig und klingen meist nach einigen Tagen von selbst ab. Selten kann es zu stärkeren Blutungen, Harnverhalt oder Infektionen bis hin zur Prostataentzündung oder Blutvergiftung kommen; bei Fieber, Schüttelfrost, starken Schmerzen oder Problemen beim Wasserlassen ist eine sofortige Vorstellung wichtig.

Rekonstruktion des Vorhautbändchens (Frenuloplastik)

Eine Frenuloplastik ist ein kleiner, ambulanter Eingriff zur Korrektur eines zu kurzen Vorhautbändchens (Frenulum breve) am Penis, das Schmerzen oder Risse bei Erektion und Geschlechtsverkehr verursacht. Das Frenulum verbindet Vorhaut und Eichel.

Ablauf

Unter Lokalanästhesie (ca. 15–30 Minuten) schneidet der Urologe das Bändchen quer durch und vernäht es längs. Die Narbe ist minimal, resorbierbare Nähte lösen sich selbst auf. Nachsorge und Risiken Körperliche Schonung für 1–2 Wochen, kein Geschlechtsverkehr bis zur Abheilung (ca. 2–4 Wochen). Leichte Schwellung oder Blutung sind möglich, Infektionen aber selten.

Beschneidung (Zirkumzision)

Die Beschneidung ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem die Vorhaut des Penis entfernt wird, um Probleme wie eine Verengung (Phimose) oder chronische Entzündung(Balanitis, Posthitis) zu lösen. Der Eingriff ist bei Erwachsenen meist ambulant und unter lokaler Betäubung möglich, dauert etwa 30–40 Minuten.

Ablauf des Eingriffs

Nach der Betäubungsspritze an der Peniswurzel wird die Vorhaut zirkulär abgetrennt und die Wundränder mit selbstauflösenden Nähten wieder adaptiert, sodass die Eichel frei liegt.

Nachsorge und Risiken

In den ersten Tagen sind leichte Schmerzen und Schwellungen normal. Ein Verband wird für den ersten Tag angelegt und die Wunde anschließend mit Kamille-Bädern sauber gehalten und Dexpanthenol-Salbe gepflegt. Vollständige Heilung dauert 2–4 Wochen, mit Ruhe und konsequenter körperlicher Schonung. Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen oder Narbenprobleme treten selten auf (ca. 2–10%).

Botoxtherapie bei Blasenfunktionsstörung

Die Botox-Therapie bei Blasenfunktionsstörungen, wie einer überaktiven Blase oder Dranginkontinenz, verwendet Botulinumtoxin-Injektionen in die Blasenmuskulatur, um unkontrollierte Kontraktionen zu reduzieren und den Harndrang zu mildern. Sie eignet sich besonders, wenn Tabletten oder andere Maßnahmen nicht helfen, und verbessert oft spürbar die Lebensqualität.

Warum wird sie eingesetzt?

Bei einer überaktiven Blase zieht sich der Blasenmuskel (Detrusor) zu früh zusammen, was zu häufigem Harndrang, nächtlichem Aufstehen oder unfreiwilligem Urinverlust führt – oft auch durch neurologische Ursachen oder nach den Wechseljahren. Botox hemmt die Nervensignale, entspannt den Muskel, erhöht das Blasenspeichervolumen und verringert den Drang.

Ablauf der Behandlung

Der Eingriff kann in unserer Praxis ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen. Über eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) werden 100 – 200 Einheiten Botox an 10-20 Stellen in die Blasenwand gespritzt. Die gesamte Behandlung dauert 15 – 30 Minuten. Die maximale Wirkung setzt nach 1 – 2 Wochen ein und hält 6 – 9 Monate; danach kann sie wiederholt werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Blut im Urin (Hämaturie) oder Brennen in der Harnröhre sind kurzfristig häufig, aber harmlos und vergehen schnell. Schwere systemische Effekte wie Muskelschwäche sind extrem selten und treten nur bei Vorerkrankungen auf. Häufige Nebenwirkungen sind Harnwegsinfekte (bis 30%). Bei 5 – 20% kommt es zu einer zeitweiligen Restharnbildung, bei der die Blase nicht vollständig entleert werden kann. Dies erfordert in etwa einem viertel dieser Fälle einen vorübergehend Selbstkatheterismus oder einen Dauerkatheter, bis die Wirkung wieder nachlässt.

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